Hilfe – so funktioniert snaptIQ

1. Start: Konto, Handy, Budget

  1. Konto erstellen – E-Mail, Passwort, Name und Adresse; das Monatsbudget kannst du gleich mitgeben oder später im Konto setzen. Das Probeabo läuft 14 Tage.
  2. Aufs Handy – snaptiq.ch im Browser öffnen und «Zum Home-Bildschirm» hinzufügen (iPhone: Teilen-Symbol, Android: Menü). Dann startet snaptIQ wie eine App.
  3. Fixkosten eintragen – im Konto unter «Fixkosten»: Miete, Krankenkasse, Handy, Versicherungen, Steuern. snaptIQ rechnet daraus dein Tagesbudget.

2. Eine Ausgabe erfassen

Das Tagebuch öffnet sich auf dem heutigen Tag. Oben die Pfeile und die Tagesleiste zum Wechseln (auf dem Handy auch wischen), darunter die Budgetleiste und das Formular «Neue Ausgabe».

  • Foto aufnehmen öffnet die Kamera, Aus Galerie … wählt ein vorhandenes Bild. Das Foto wird sofort hochgeladen – auch wenn das Handy kurz die Verbindung verliert.
  • Text ist freiwillig. Der Betrag darf drinstehen («Kaffee 4.50», «Parking 6.–», «CHF 12 Mittag»); snaptIQ nimmt ihn heraus und setzt ihn ins Betragsfeld.
  • Betrag – leer lassen, wenn er im Text steht oder vom Beleg gelesen werden soll.
  • Kategorie – «automatisch» lässt snaptIQ entscheiden (Stichwort, sonst Beleg/KI); sonst selbst wählen.
  • Sprechen – antippen, sprechen, nochmals antippen. Der Text landet im Textfeld.
  • Uhrzeit ist jetzt; «−15»/«+15» oder antippen zum Ändern. Für einen anderen Tag zuerst oben den Tag wechseln.
  • Speichern. Mit Beleg steht der Betrag gleich darauf da – die Erkennung dauert wenige Sekunden.

Jede Ausgabe lässt sich bearbeiten (auch Händler und Kategorie) oder löschen. Bearbeiten erlaubt auch, weitere Belegseiten hinzuzufügen.

3. Belege und lange Quittungen

  • Beleg gerade und gut beleuchtet fotografieren; der Endbetrag muss lesbar sein.
  • Lange Kassenbons: mehrmals fotografieren, von oben nach unten, mit etwas Überlappung – die Vorschau zeigt «Seite 1, 2, 3 …». Nach dem Speichern werden die Seiten zu einem Beleg zusammengehängt (antippen zeigt den ganzen Bon).
  • Steht ein anderes Datum auf dem Beleg (du fotografierst die Quittung von vorgestern), übernimmt snaptIQ das Belegdatum, solange du den Tag nicht selbst gewählt hast und der Beleg nicht älter als 60 Tage ist.
  • Belege in fremder Währung: der Betrag wird so gelesen, wie er auf dem Beleg steht – bitte prüfen und in deiner Währung eintragen.
  • Ist ein Beleg nicht lesbar, bleibt die Ausgabe «ohne Betrag» – Betrag von Hand eintragen oder «jetzt lesen» nochmals versuchen.

4. «↩ Zuletzt»

Öffnet deine häufigsten Ausgaben der letzten 60 Tage (Text + Betrag). Antippen speichert sofort eine neue Ausgabe mit jetziger Uhrzeit – ideal für Kaffee, Mittagessen, Parkplatz, Zigaretten, was eben täglich anfällt.

5. Budget und Fixkosten

  • Monatsbudget (Konto → Budget): alles, was du im Monat ausgeben willst, inklusive Fixkosten.
  • Fixkosten (Konto → Fixkosten): Bezeichnung, Betrag, Rhythmus (monatlich, vierteljährlich, halbjährlich, jährlich), optional Kategorie und Fälligkeitstag. Inaktiv setzen statt löschen, wenn etwas vorübergehend wegfällt.
  • Rechnung: Budget − Fixkosten (monatlich umgerechnet) = frei verfügbar; ÷ Tage im Monat = Tagesbudget. Soll bis heute = Tagesbudget × bisherige Tage.
  • Die Budgetleiste im Tagebuch zeigt: ausgegeben, frei verfügbar, unter/über Plan, Rest pro Tag bis Monatsende. Die Tagesleiste färbt Tage über dem Tagesbudget rot.
  • Einkommen ist freiwillig – nur für die Sparquote in der Auswertung.

6. Kategorien

  • Jedes Konto startet mit 15 Standardkategorien (Lebensmittel, Essen unterwegs, Wohnen, Verkehr …) samt Stichwörtern für die grossen Schweizer Händler.
  • Im Konto → Kategorien: Symbol (Emoji), Name, Stichwörter (kommagetrennt), Budget pro Monat, Farbe, aktiv/inaktiv. Eigene Kategorien mit «+ Kategorie».
  • Zuordnung: deine Wahl → Stichwort → KI. Trag Händler, die snaptIQ falsch einordnet, bei der richtigen Kategorie als Stichwort ein.
  • Löschen einer Kategorie lässt die Ausgaben bestehen – sie werden «ohne Kategorie». «Standard ergänzen» legt fehlende Standardkategorien wieder an.

7. Auswertung

Pro Monat (Pfeile zum Wechseln): Kennzahlen, Kategorien mit Anteil und Budget, Tag für Tag mit Tagesbudget-Linie, Händler und grösste Ausgaben, Verlauf 12 Monate. Antippen eines Tages öffnet ihn im Tagebuch. «Monatsübersicht drucken / PDF» erzeugt eine helle Druckseite – der Browser speichert sie als PDF.

Die Wochenübersicht per E-Mail kommt montags, wenn sie im Konto eingeschaltet ist.

8. Export

Konto → Export: alle Ausgaben als CSV (Excel, Semikolon), Fixkosten als CSV, alles als ZIP mit allen Belegen (JPEG, benannt nach Datum und Nummer). Im Tagebuch: CSV des Monats.

9. Konto, Abo, Sicherheit

  • Abo: Probeabo 14 Tage, danach CHF 5.– pro Monat über Stripe (Karte, TWINT, PayPal), jederzeit auf Ende der bezahlten Periode kündbar. Nach Ablauf bleibt alles lesbar und exportierbar.
  • Darstellung: dunkel (Standard), hell oder wie das Gerät.
  • Sicherheit: Anmeldung in zwei Schritten (Code per SMS, wenn eine Mobilnummer hinterlegt ist, sonst per E-Mail), gemerkte Geräte 90 Tage, «Alle Geräte vergessen» bei Verlust des Handys.
  • Konto löschen: sofort und endgültig, mit Passwort bestätigt.

7a. Top-Positionen: Was kaufe ich am meisten?

Unter «Auswertung» → Reiter Top-Positionen siehst du, welche Produkte du am häufigsten kaufst und wofür am meisten Geld draufgeht – über Händler und Schreibweisen hinweg («Milch» zählt bei Coop, Migros und Aldi zusammen). Die Positionen stammen aus deinen fotografierten Belegen (jede Zeile des Kassenbons wird gelesen und auf den Produktnamen in Grundform gebracht) und aus getippten Ausgaben. Filtere nach Zeitraum, Art (Lebensmittel, Getränke, Haushalt) und Kategorie; ▲▼ zeigt, ob du etwas häufiger oder seltener kaufst als in der Vorperiode. Antippen einer Position zeigt die einzelnen Käufe und den Preisvergleich nach Händler. Die Monatsübersicht zum Drucken enthält die Top 8.

10. Team

Für Beratungen, Beistände, KESB und Sozialdienste: Du eröffnest unter «Team» ein Team und lädst Mitglieder per E-Mail ein. Mitglieder stimmen beim Annehmen ausdrücklich zu; Belegfotos geben sie separat frei. Als Betreuer siehst du Ausgaben und Auswertung lesend – über den Personen-Umschalter («Ich · Anna · Luca») oben im Tagebuch und in der Auswertung – und kannst bei Mitgliedern mit eigenem Konto nichts ändern. Mitglieder sehen einander nicht. Jeder Zugriff steht im Zugriffsprotokoll des Mitglieds (Konto → Team und Familie). Plätze schaltet URAY frei – info@snaptiq.ch.

Für wen eignet sich ein Team?

  • Beistände, Vormunde, Vorsorgebeauftragte mit einem oder mehreren Mündeln: Entweder fotografiert das Mündel selbst (eigenes Konto) und du siehst alles – oder du führst das Tagebuch als Person ohne eigenes Konto stellvertretend (siehe 12). Am Jahresende liefert der Export (CSV, Belege als ZIP, Monatsübersichten) die Grundlage für den Rechenschaftsbericht.
  • KESB, Sozialämter, Sozialdienste, Schuldenberatung: Fallführende sehen die Ausgaben ihrer Klientinnen und Klienten tagesaktuell statt bei der nächsten Besprechung mit einem Sack Quittungen. Budgetleiste, Soll/Ist pro Tag und Top-Positionen («wo geht das Geld hin?») sind die gemeinsame Gesprächsgrundlage.
  • Treuhand, Finanz- und Budgetberatung, betreutes Wohnen, Eltern von Jugendlichen mit eigenem Konto.

Wichtig für diese Zielgruppen: Jeder Zugriff ist protokolliert und für die betroffene Person sichtbar, Belegfotos nur mit Freigabe, die Daten gehören der Person (sie kann das Team jederzeit verlassen, ihr Konto bleibt), Belege und Texte liegen verschlüsselt auf einem Server in Deutschland, keine Weitergabe. Für Behörden und Beistände stellt URAY auf Anfrage einen Auftragsbearbeitungsvertrag bereit (siehe Datenschutz).

11. Familie

In einer Familie sehen alle Mitglieder einander – auch den Familien-Admin: Tagebuch, Auswertung, Fixkosten. Der Familien-Admin kann Einträge der Mitglieder erfassen, ändern und löschen (z.B. den Beleg des Kindes nachtragen), sofern das Mitglied es erlaubt (Konto → Freigaben). Solche Einträge sind im Tagebuch mit ✎ und dem Namen markiert, und jede Änderung steht im Zugriffsprotokoll. Eine Person kann nur in einer Familie sein. Typisch: Eltern und Kinder (Taschengeld, erstes eigenes Budget), Paare, Wohngemeinschaften, erwachsene Kinder, die den Eltern beim Überblick helfen. Der Admin sieht unter «Auswertung» → Reiter Familie die Summe aller Mitglieder, Kategorien über die Familie und die häufigsten Positionen. Erstellen unter «Team» → Familie; Preis pro Platz wie beim Team.

12. Personen ohne eigenes Konto (verwaltete Konten)

Kinder ohne Handy, Mündel, Angehörige: Unter «Team» legst du mit «Person ohne eigenes Konto hinzufügen» ein Konto nur mit Namen an und bestätigst, dass du zur Bearbeitung der Daten berechtigt bist (elterliche Sorge, Beistandschaft, Vollmacht). Die Person hat kein Login; du führst ihr Tagebuch über den Personen-Umschalter (✎) – Foto, Text, Sprache wie gewohnt. Ein verwaltetes Konto zählt als Platz.

Übergabe: Sobald die Person ihr Konto selbst führen soll (z.B. das Kind bekommt ein Handy, das Mündel wird mündig), gibst du ihre E-Mail ein. Sie erhält einen Link, legt ihr Passwort fest und besitzt das Konto ab dann selbst – mit allen bisherigen Einträgen und Belegen. Sie entscheidet dabei, ob sie im Team bzw. in der Familie bleibt, und sieht ab dann ihr Zugriffsprotokoll. Löschen eines verwalteten Kontos löscht alle Daten endgültig – vorher exportieren.

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